Daten und Fakten über Diskriminierung sind aus drei Gründen wichtig:

  1. Daten und Fakten machen Diskriminierung sichtbar. So wird klar: Es handelt sich um ein gesellschaftliches Problem, nicht um Einzelfälle oder persönliche Empfindlichkeiten.
  2. Sie liefern eine Grundlage für Politik und Praxis. Daten und Fakten helfen, gezielte Maßnahmen gegen Diskriminierung zu entwickeln und anzupassen – etwa Beratungsangebote, Gesetzesänderungen oder Schulungsprogramme.
  3. Sie fördern öffentliche Debatten. Schon die letzte Befragung im Jahr 2015 hat Diskussionen angestoßen, die bis heute nachwirken, zum Beispiel darüber, wie stark Diskriminierung die Chancen in unterschiedlichen Lebensbereichen beeinträchtigen kann, etwa auf der Arbeit, in der Schule oder auf dem Wohnungsmarkt.